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Praterstraße 1 Projekte 2. Runde
Nach der ersten Sitzung der Wettbewerbsjury gelangten fünf Teilnehmer in die zweite Wettbewerbsrunde. Die Architektenteams wurden eingeladen, ihre Entwürfe anhand genau definierter Kriterien zu überarbeiten und der Jury erneut zu präsentieren. Die Projekte der zweiten Wettbewerbsrunde werden hier, gemeinsam mit einem Auszug aus der Jurybegründung, kurz vorgestellt.
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Murphy Jahn Architects, Chicago
Beim Projekt von Murphy Jahn Architects werden von der Jury die überzeugende Hotelkonzeption, das schlüssige Gebäudekonzept sowie das Zusammenspiel mit dem Media-Tower positiv hervorgehoben. Auch die erweiterte Erdgeschoßzone und die interne Plaza finden Anklang. Kritisiert werden hingegen der fehlende Bezug zum städtebaulichen Konzept sowie die mangelnde Flexibilität in den Veranstaltungsbereichen. |
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Architekt Paul Katzberger, Wien
Der Entwurf von Paul Katzberger wird von der Jury als überzeugend in seiner diskreten Zeichenhaftigkeit, der stimmigen Ensemblewirkung sowie in der Anordnung der Hotelnutzungen eingestuft. Negativ beurteilt werden das wenig einladende Entrée sowie die Durchwegung der Erdgeschoßzone. Die Hotelnutzung im ebenerdigen Bereich schwächt zudem die gewünschte Öffnung zum angrenzenden Bezirk. |
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Ateliers Jean Nouvel, Paris
Das Projekt von Jean Nouvel wird aufgrund der ausdrucksstarken Gebäudekonfiguration und der intensiven Auseinandersetzung mit der städtebaulichen Situation positiv bewertet. Die praktikable und flexible Hotelkonzeption findet gleichfalls Anklang bei der Jury. Die gut herausgearbeitete Zeichenhaftigkeit und ein zu erwartendes, interessantes Zusammenspiel der unterschiedlichen Fassadenmaterialien werden lobend hervorgehoben. |
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Peichl + Partner Architekten, Wien
Peichl + Partner bieten eine Lösung, die ein städtebauliches Ensemble mit dem benachbarten Media-Tower eingeht. Die Jury hebt positiv hervor, dass die vorgesehene Plaza einen gut funktionierenden öffentlichen Raum bildet. Negativ bewertet wird die fehlende Einheit in der Komposition der Baukörper. Im Hotelbereich werden die nicht natürlich belichteten Gänge und die freie Grundrissform der Hotelzimmer als problematisch bezeichnet. |
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Richard Rogers Partnership, London
Das Gebäude von Richard Rogers Partnership wird aufgrund der prägnanten Form sowie des großzügig freigespielten öffentlichen Raums unterhalb des Turms von der Jury positiv bewertet. Nicht überzeugen kann der Entwurf jedoch in Hinblick auf den überdimensionierten Dachabschluss sowie aufgrund der Unterschreitung der Grundflächen-Vorgaben. Zudem werden die eingeschobene Hotellobby im 4. OG und die Proportionen der Hotelzimmergrundrisse in ihrer Funktionalität angezweifelt. |
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Die Daten auf dieser Seite wurden von den Wettbewerbsteilnehmern für die Publikation zur Verfügung gestellt. Für die Eignung dieser Daten (inhaltlich wie datentechnisch) wird keine Haftung übernommen. Die dargestellten Projekte reihen sich alphabetisch und zeigen keine Rangfolge. |